In der neuen Kategorie “Travelling With…” schaue ich mir an, was andere Reiseblogger so machen, wenn sie unterwegs sind. Wie fotografieren sie? Wie bewegen sie sich im Ausland? Was waren ihre schönsten oder schlimmsten Erfahrungen, was können sie den Lesern für das nächste Urlaubsziel empfehlen? Mit einigen Fragen – und natürlich auch einigen Bildern – möchte ich sie dazu bringen, mir zu zeigen, was das besondere am Reisen ist und wieso sie es besonders gut können. Wer mich auf seine (visuellen) Reisen aufmerksam machen möchte, der kann mich gerne unter yeahsara@gmail.com kontaktieren! 

 

Die erste Runde “Travelling With…” startet mit Nina Hüpen-Bestendonk. Nina macht Bilder von ihren Reisen, die geradezu hypnotisierend romantisch sind. Sie hat schon vor mir angefangen, das Reisen auf eine dokumentarische Ebene zu bringen, und ich bewundere sie auch heute noch für die gelungene Umsetzung! Mittlerweile macht Nina nicht nur Fotos, sondern auch Videos, die man auf ihrem Blog Smaracuja sehen kann. Nina ist 29 Jahre alt und hat ihre Homebase in Berlin. Sie ist eigentlich Grafikdesignerin (das Auge dafür erkennt man im Blog ganz gut) und reist am liebsten in große Städte und an Orte mit außergewöhnlichen Landschaften. Nina war so gütig, mir ein paar Fragen über das Reisen zu beantworten.

1. Du darfst die Zeit zurückdrehen und einen einzigen Moment noch mal erleben. Welches Foto würdest du noch mal schießen wollen und warum?

Nach langem Überlegen wäre das wohl dieses Foto aus dem Oman, ein Land das bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Wir sind an diesem Tag auf einer Off-Roading Tour im Gebirge unweit der Stadt gewesen. Die Farben des Gesteins haben sich alle paar hundert Meter komplett geändert und ich konnte mich nicht satt genug daran sehen. Das Foto bringt den unglaublichen Gigantismus und die Einzigartigkeit dieser Berge irgendwie für mich nicht ausreichend wieder. Gerne würde ich noch einmal an genau dieser Stelle stehen und in aller Ruhe ein Bild machen und eine Person in die Landschaft inszenieren.

2. Mit welcher Ausrüstung fotografierst du?

Auch wenn ich am liebsten analog fotografiere habe ich auf Reisen eigentlich meistens nur meine Canon EOS 60d dabei, zusammen mit einer 35mm Festbrennweite. Das hat sich nach etlichen Zoomlinsen-Versuchen einfach als mein absolutes Dreamteam für Fotos und Videos herausgestellt. Zusätzlich hab ich immer eine GoPro Hero 3 dabei und natürlich mein iPhone um Bilder direkt auf Instagram teilen zu können.

Ausführlicher gibts das auch auf dem Blog.

3. In welcher Form unterscheidet sich dein privates Reisen von den Reisen für deinen Blog?

So grundsätzlich unterscheidet sich das eigentlich nicht mehr. Selbst wenn ich privat reise, habe ich meine Ausrüstung immer dabei und kann schwer von meinem Smartphone loslassen.  Jedoch sind Reisen die ich speziell auf Einladung für den Blog oder einen Kunden antrete meist viel stärker durchgeplant, ich lasse mich weniger treiben und es bleibt kaum Zeit um sich mal ein wenig zu verlaufen. So passiert es, dass ich bei privaten Reisen manchmal komplett vergesse, überhaupt etwas vorweg zu planen und auch meine Kamera mal aus Versehen im Hotel liegen bleibt. Generell kann ich aber einfach nur noch schwer ganz normal Urlaub machen und einen Tag einfach nur am Strand verbringen, man will einfach immer das meiste aus der Reise rausholen…

 4. Ein Foto von deiner letzten Reise, auf dem du selbst zu sehen bist.

Ein Bild aus Island, das Lisa Rank von mir gemacht hat während einem Roadtrip durch den Süden der Vulkaninsel.

5. Deine Top-Destination Empfehlung für junge, sportliche Leute mit zwei Wochen Zeit und ca. 1600 Euro Budget?

Ich bin ja selbst wohl der unsportlichste Mensch der Welt, aber ich glaube Island ist einfach ein perfektes Reiseziel für überhaupt Jeden. Böse Zungen behaupten, es sei der Moustache unter den Hipsterreisezielen, aber in Wirklichkeit ist diese Insel einfach wirklich einzigartig und hat unheimlich viel zu bieten und dabei vor allem eins: Ruhe.
Wenn man nicht gerade allein unterwegs ist kann man sich im Rahmen des Budgets hier wunderbar ein Auto mieten und stundenlang mutterseelenallein immer geradeaus fahren und in die grandiose Landschaft glotzen. Man kann Reiten, Klettern, Gletscher besteigen, stundenlang Wandern, in heißen Quellen baden und in der Wildnis campen. In einigen Hostels kann man für ein bisschen Arbeit auch kostenlos unterkommen. Mit der richtigen Planung und einem guten Flugdeal sollte man mit dem Budget auskommen.

Ein paar Eindrücke aus Island:

Nina hat schon einige Orte der Welt besucht, und die Reise hört nicht auf. Wer ihr folgen möchte, der kann das auf Facebook, Twitter, Instagram und Tumblr tun.

Alle Bilder in diesem Post sind von Nina selbst geschossen. Vielen Dank für das kleine Interview!

2 thoughts on “TRAVELLING WITH… Nina Hüpen-Bestendonk”

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