Valencia mag augenscheinlich eine traditionelle spanische Küstenstadt sein (so es auch die drittgrößte Stadt im Lande ist), aber sie beherbergt einige besondere Orte, die man so auf der Welt nicht wieder findet. Zwischen Altstadt und modernen Neubauten, urbaner Kreativität und einem ehemaligen Flußbett, dass nun ein 16 Kilometer langer Park ist, liegt die Stadt der Künste und Wissenschaften. Diese “Stadt” ist ein architektonisches Wunderwerk, dass einen in Staunen versetzen kann.

Es gibt leider nicht genug Vokabeln in meinem Wortschatz, um diese Erfahrung tatsächlich ausdrücken zu können. Vielleicht ist es die Dichotomie zwischen Erwartung und tatsächlicher Begegnung, die es so anstrengend macht, die richtige Beschreibung zu finden. Denn wahrhaftig war mir nicht bewusst, wie viel Valencia zu bieten hatte, doch schon gar nicht so ein fantastisches Aquarium, ein Museum, ein begehbares Erlebnis, dass sich in all seiner ungewohnter und futuristischer Pracht völlig organisch in das Stadtbild einfügt.

Wie gesagt, Worte reichen keineswegs aus, weshalb Bilder stellvertretend herhalten müssen. Wenn es einen Grund gibt, Valencia wieder zu besuchen, dann ist es dieser magische Ort, der den klassischen Strukturen von Raum und Zeit einer Stadt völlig enthoben wurde. Ein Besuch ist unbedingt empfehlenswert. Man sollte mehr Zeit mitnehmen als ich sie hatte.